Die traurige Einsamkeit

Ich weiß nicht einmal, wie ich den heutigen Eintrag betiteln soll.. ich hoffe, während ich diese Zeilen schreibe fällt mir irgendwas pfiffiges ein, auch wenn mir gerade nicht nach pfiffig ist..

Heute ist wieder einer dieser Tage, wo mir bewusst wird, dass ich seit einiger Zeit (Woche schätze ich) wieder etwas habe… es schleicht sich gaaaanz langsam ein, wo mir nach nichts richtigem ist bzw. mir die Freude fehlt.. Ich einfach nur daliegen will und Serien/Filme schauen will oder ein spannedes Buch lesen.. Aber auch das erlaub ich mir grade nicht, denn eigentlich sollte ich lernen für die Prüfung am 12.06. bzw. 19.06. und eigentlich such ich viele Ausreden, um es nicht zu tun (am Wochenende zumindestens) und unter der Woche verzichte ich auf meine Sporteinheiten, damit ich es doch tue… *lach* Lernen ist übertrieben, Fragen bearbeiten, durchlesen nach Sinnhaftigkeit untersuchen usw usf..

Ich versuch mich aufzubauen, indem ich mir vorstelle, es ist der 20.06. und ich kann wieder mit meinen 5-Tage-Wochen-Sportprogramm fortsetzen und heute hab ich mich dabei erwischt, dass ich eigentlich gar nicht Freude bei dem Gedanken empfinde. Sondern es ist aktuell eher ein Stich und das Bewusstsein, wie alleine ich doch bin.

Natürlich bin ich unter Menschen, aber ich schließe mit ihnen keine Freundschaften und die Freunde die ich habe die haben Null Interesse an den Dingen die mich begeistern und am Ende des Tages bin ich alleine mit meinen Hobbies und es geht ziemlich lange gut, aber irgendwann kommt der Punkt, wo ich es doch teilen will und ich es aber nicht kann.. Ich hätte gerne jemanden bei mir, bei den lustigen Sachen zB schweißgebadet walken gehen..

Bitte nicht falsch verstehen, ich spreche hier nicht von einem Partner, es ist nicht dieses Allein sein, es ist eine Hobbyfreundschaft. Die Wochenenden sind tatsächlich sehr einsam, da unter der Woche eh soviel Action passiert, dass ich keine Zeit habe darüber nachzudenken. Ich nehme an, diese düsteren Gedanken rühren daher, dass es das erste Wochenende seit Monaten ist, wo ich wirklich durchgehend daheim bin und nichts unternommen habe – gelernt übrigens auch nicht wirklich *grins*

Das ist wieder einer der Augenblicke, wo ich mir wünschte Ruhe in meinem Kopf zu haben und nicht mehr darüber nachdenken zu müssen und morgen einfach aufzuwachen, wo diese trüben Gedanken weg sind. Eigentlich traurig, aber ich wüsste auch nicht mit wem ich über sowas sprechen könnte, ohne kritisiert zu werden oder weise Ratschläge zu erhalten, die mir einfach nichts bringen. So bleibt mir nur die Hoffnung, dass die Woche wieder actionreich ist und ich ein paar Gedanken wieder fröhlich bin – zumindestens nach Außen hin und diese Zeilen mir geholfen haben, die Gedanken vorerst frei zu lassen.

Leider fällt mir nur ein sehr depremierender Titel ein, aber vielleicht muss das ja auch einmal sein. Dieses Nörgeln auf sehr hohem Niveau. Ich verspreche es wird wieder fröhlicher…

Eure traurige Einsame

 

2 Kommentare zu „Die traurige Einsamkeit

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